Energiewaben

Großregion

Um Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der Großregion optimal auszunutzen, Emissionen zu minden und auch weiterhin Versorgungssicherheit zu gewährleisten, soll das Konzept der „Regionalen Enerigewaben“ im Rahmen dieses Projektes ausgearbeitet, simuliert und demonstriert werden. Durch das Konzept in den verschiedenen Regionen soll der Nachweis erbracht werden, dass die „Regionalen Energiewaben“ in der Großregion aufgebaut und vernetzt werden können.

Das allgemeine Ziel von EnergiewabenGR ist die Konzeptentwicklung, Simulation und teilweise Demonstration der Energiewaben Trier, Metz, Ostbelgien und Remich. Darüber hinaus sind aus dem Saarland strategische Partner beteiligt. Konkret handelt es sich bei einer Energiewabe um ein Verbundsystem von Stromerzeugung und Stromverbrauch, welches derart ausgesteuert wird, dass die Versorgung aus fEE (fluktuierende erneuerbare Energien) jeweils ihr Maximum erreicht, d.h. eine Abregelung von fEE möglichst vermieden wird.

Durch Simulation und Demonstration des Konzepts in den verschiedenen Regionen soll der Nachweis erbracht werden, dass die „Regionalen Energiewaben“ in der Großregion aufgebaut und vernetzt werden können. So soll ein Ausgleich von Stromerzeugung und –verbrauch unter maximaler Integration von EE geleistet werden. Eine regionale intelligente Ausregelung auf Verteilnetzebene soll dabei helfen den fEE ausreichend Freiräume im Verteilnetz zu maximieren und dadurch den CO2-Anteil zu minimieren.

Im Projekt stellt jede beteiligte Region eine eigenständige Energiewabe dar und regelt diese eigenständig auf Verteilnetzebene. Da zu erwarten ist, dass selbst nach der regionalen Ausregelung gewissen Stromdefizite oder –überschüsse vorhanden sind, sollen diese mit einer Nachbar-Energiewabe, die die Überschüsse benötigt oder die Defizite decken kann, ausgetauscht werden. Des Weiteren werden so die Grundlagen zum Ausbau eines großregionalen, intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) gelegt, womit sich das Projekt in die großen europäischen Zielkorridore einordnet.

2016 ist die Projektidee geschrieben, eingereicht und bewilligt worden. Am 01. November ist das Projekt dann konkret gestartet. Bei einem ersten Treffen ist dann beschlossen worden bis Anfang 2017 das Projektkonzept zu erstellen.